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Posted by Jac on March 8, 2009  •  Comments (64)  •  Full article



bis zum Jahreswechsel vergehen noch ein paar Tage, doch das Jahr 2008 hat seinen Stempel als „Annus horribilis“ bereits aufgedrückt bekommen. Wenn Sie die verschiedenen Jahreschroniken lesen, die schon erschienen sind, dann fällt Ihnen sicher immer wieder das Wort „Krise“ ins Auge. Mittlerweile ist es schick geworden, nur noch von der Krise zu reden. Richtig ist, die derzeitigen Erschütterungen auf Märkten weltweit hat es in dieser Form schon lange nicht mehr gegeben, dennoch bin ich immer noch der Meinung: Hier wird auch viel Schwarzmalerei betrieben. Ein kleiner Rückblick auf die herausragenden Ereignisse in diesem Jahr sei uns an dieser Stelle aber gestattet. Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit heute auch auf ein paar positive Dinge lenken, die im Jahr 2008 an der Börse auch zu beobachten waren. Wir wollen das Motto „Wo Licht ist, ist auch Schatten“ einmal umkehren und nach den Lichtblicken im ablaufenden Börsenjahr suchen. dass man als Anleger durchaus ethisch handeln und trotzdem verdienen kann, d.h. Rendite und Ethik eben keine diametral gegenüber stehenden und sich ausschließenden Ziele sind, zeigt in diesen Tagen die Entscheidung eines der größten Staatsfonds der Welt. Die Investmentmanager des mit 237 Milliarden Euro dotierte zweitgrößte Staatsfonds der Welt, Norwegens Ölfonds, haben entschieden, ihre Aktien an dem kanadischen Grubenbetreiber Barrick Gold und dem Waffenhersteller Textron zu veräußern. Bei Barrick Gold war der Grund die Ausbeutung einer Mine in Papua Neuguinea, die irreversible Umweltschäden hinterlässt. Und bei Textron war der Stein des Anstoßes, dass das Unternehmen Waffen herstellt, die nach der Streubomben Konvention geächtet sind. Bravo kann man da der norwegischen Finanzministerin Kristin Halvorsen, angesichts dieses sehr verantwortungsvollen und nachhaltigen Handelns nur zurufen. Endlich einmal ein verantwortliche Politikerin, bei der die Worte in den gehaltenen Sonntagsreden am Montag noch gelten. Erlauben Sie mir auch folgende Anmerkung. Viele von den meist kleinen, in Vereinen engagierten Gruppen, seien es die in Regenwald Projekten, in Vereinen gegen Kinderarbeit oder ähnlichem, die eine unglaublich wertvolle Arbeit für uns alle leisten, haben das Problem gehört zu werden. Vielleicht wäre es ein Gedanke, dass sich diese Menschen stärker mit dem Investmentkapital kurzschließen. Auch, wenn es in diesen Kreisen – auch durchaus zu Recht - vielfach große Vorbehalte gegen die Börse und die Börsianer gibt.

Zu den schlimmsten toxischen Wertpapieren, die überall auf der Welt Banken in Existenznot bringen, zählen Credit Default Swaps, kurz CDS. Finanzielle Massenvernichtungswaffen: Was hat es denn mit diesen Derivaten auf sich? Im Prinzip wird hier in vielerlei Hinsicht mit Luft gehandelt. Inzwischen sogar mit Wetten auf Produkte, welche die Weltproduktion gar nicht erst hergibt! Dabei geht es um eine „Versicherung“, die man abschließt, um sich abzusichern, falls ein Geschäftspartner seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Man bezahlt beispielsweise 100.000 Dollar im Jahr, um sich für 10 Millionen Dollar abzusichern. Allerdings muss der Versicherer laut Gesetz keine Rücklagen für den Ernstfall schaffen. Die Börse für CDS ist der Chicago Mercantile Exchange, doch dieser wird weitgehend von den großen Spielern am Markt boykottiert. Die Gewinnmargen bei CDS sind so hoch, dass keiner so wirklich ein Interesse daran hat, dass Credit Default Swaps offen handelbar sind. Denn damit wären die Gewinnmargen zu transparent. Der Handel findet typischerweise buchstäblich via E-Mail statt. Es ist also nichts Ungewöhnliches, wenn ein Händler alte E-Mails durchsuchen muss, wenn er eine Frage mit einem Kunden klären will. Ein Schattenmarkt, der seinen Tribut fordern wird. Der CDS-Markt ist nicht reguliert. Die Regulierungsbehörden sind auch nicht in der Lage zu regulieren, da diese offensichtlich nicht das notwendige Fachwissen haben. Jetzt schließen die großen Konzerne CDS-Verträge ab, um sich im Ernstfall abzusichern. Im Ernstfall weiß aber niemand genau, wer wem was schuldet. Und fällt einer der großen Player, reißt er weitere Mitspieler mit sich in den Abgrund. Genau so, wie wir es bei Lehmann Brothers gesehen haben. Schauen wir uns die CDS-Verträge nochmals genauer an. Man hat also die Möglichkeit, sich gegen die Pleite eines Geschäftspartners bei einer dritten Partei abzusichern. Damit ergeben sich massive kriminelle Manipulationsmöglichkeiten: Beispielsweise verkauft Unternehmen A einem Großinvestor B ein Kreditpaket als Investition. Dafür bekommt der Großinvestor jetzt monatlich die Zahlungen von amerikanischen Immobilienkäufern, die monatlich ihre Hausraten abzahlen müssen. Ein traditionell sehr solides Geschäft für den Großinvestor. Doch weil die Kredite in den USA so leichtfertig vergeben wurden, haben sich unzählige Menschen ein Haus gekauft, ohne dass diese es sich eigentlich leisten konnten. Das heißt, dass der Großinvestor jetzt in ein faules Kreditpaket investiert hat. Um sich jetzt abzusichern gegen die Pleite von Großinvestor B abzusichern, schließt Unternehmen A viele Credit Default Swaps ab. Unternehmen A hat jetzt die Möglichkeit, auch zu kassieren, wenn Großinvestor B pleite geht. Jetzt stellen sich folgende Fragen: Wie viele Unternehmen haben absichtlich faule Kreditpakete an Großinvestoren verkauft, um diese systematisch in die Pleite zu treiben? Um dann mit CDS-Verträgen richtig zu kassieren, wenn der Großinvestor pleitegeht? Wurden die faulen Hauskredite absichtlich so verschleiert, um Investoren systematisch in die Pleite zu treiben, um dann über CDS-Auszahlungen zu kassieren? Die CDS-Verträge haben fast einen totalen Bankenkollaps in England verursacht. Das englische Finanzministerium hatte schon Vorbereitungen getroffen alle Banken im Land zu schließen, alle elektronischen Überweisungen zu sperren und sogar Geldautomaten abzuschalten, bis die Lage sich beruhigen würde. 3 Stunden vor dem Gau konnte der Countdown gestoppt werden.
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Posted by Jac on March 8, 2009  •  Comments (64)  •  Full article

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